Rot-Schwarz steht in der Pflicht für saubere Luft in ganz Berlin
Felicitas Kubala, umweltpolitische Sprecherin, sagt zur bundesweiten Auswertung der Umweltzonen:
Mit der Berliner Umweltzone lässt sich der Feinstaub wirksam reduzieren – zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bei einer bundesweiten Auswertung der Umweltzonen. Das ist ein erster Erfolg für die Berliner Luft. Regelmäßige Messungen an Hauptverkehrsstraßen bestätigen jedoch, dass die Umweltzone zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in Berlin noch verbessert werden kann. Der Senat darf sich aber nicht auf dem Erfolg der Umweltzone ausruhen. Rot-Schwarz muss weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung folgen lassen.
Im Luftreinhalteplan vom August 2005 sind weitere Maßnahmen bei Baustellen, bei Fahrgastschiffen, im Verkehrsbereich und in der Industrie benannt, um wirksam gegen Feinstaub und Stickoxide anzukämpfen.
SPD und CDU haben in ihrem Koalitionsvertrag versprochen, dass auf allen Berliner Straßen die Grenzwerte für Feinstaub unterschritten werden sollen. Das Versprechen sollen sie jetzt auch einlösen und nicht in Untätigkeit verharren. Die Berliner Luft muss nicht nur in der Umweltzone besser werden, sondern in der ganzen Stadt.
