Keine Schlossplanung hinter verschlossenen Türen!
Antje Kapek, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecherin,
sagt zu den Plänen des Senats zum Humboldtforum:
Senator Müller fordert von Bundesbauminister Ramsauer eine stärkere Beteiligung Berlins
bei der Hauptstadtplanung ein, unter anderem bei den Bauplänen für das künftige
Bundesbildungsministerium. Das entspricht unserer Forderung – aber dieses Kriterium gilt auch
für ihn selbst.
Müller muss eine echte Debatte über die künftige Bebauung des Humboldtforums zulassen
und sich mit Unterstützung des Berliner Abgeordnetenhauses einer ernsthaften Diskussion
über die Gestaltung der historischen Mitte Berlins stellen. Dafür braucht das Parlament
ausreichend Zeit. Der Bebauungsplan kann dann nicht schon Ende März im Parlament beschlossen
werden.
Zur Gestaltung der historischen Mitte Berlins gehört eine Öffnung des
Bundesbildungsministeriums für die Stadt durch Cafés, Einzelhandel und Kultur vor Ort,
ein Besucherzentrum am Petriplatz und ein Alternativplan für die Gestaltung des
Thyssen-Krupp-Baus.