Zöllners Preismodell liegt jetzt vor und bestätigt alle Befürchtungen, die Grüne und Hochschulen gegen ein Einheitsmodell vorgebracht haben. Der letzte Akt des Trauerspiels Hochschulvertragsverhandlungen geht bitter für Berlins WissenschaftlerInnen und Studierende aus.mehr
Die Hochschulverträge 2010 bis 2013 sind unterzeichnet – doch ihr Kernstück, das ab 2012 geltende sogenannte Preismodell, steht immer noch nicht. Eigentlich sollte das Modell bis Ende 2009 feststehen. Ein Werkstattgespräch der Fraktion darüber brachte das Thema wieder auf die Tagesordnung.mehr
Die Kultusministerkonferenz hat sich „ländergemeinsamen Vorgaben“ für Bachelor- und Masterstudiengänge geeinigt. Es steht viel Sinnvolles, aber vor allem längst Überfälliges drin. Ein schaler Nachgeschmack bleibt: Warum nicht gleich so?mehr
Was mit den Hochschulverträgen verabschiedet werden soll, ist ein Vertrag, der in den wesentlichen Dingen noch keine Regelungen aufweist, z. B. das vom Senat hochgelobte Preismodell, die leistungsorientierte Mittelvergabe.mehr
Wissenschaftssenator Zöllner hatte sich das Ziel gesetzt, die Hochschulverträge des Landes Berlins sollten kürzer, transparenter und schneller verhandelt werden. Doch die vorliegenden Verträge sind nicht nur länger und undurchsichtiger - sie sind vor allem unvollständig.mehr
Was als Farce anfing, endet für die Berliner Hochschulen als Drama: Für die Jahre 2010 und 2011 bekommen die Hochschulen mehr Aufgaben aufgebrummt, das Geld dafür wird jedoch nicht gesichert.mehr
Schaut man sich die von Wissenschaftssenator Zöllner bejubelten 335 Millionen Euro "zusätzlich" für die Hochschulen genauer an, stellt man sehr schnell fest, dass Berlins eigene Investition in seine Hochschulen und Studienplätze um keinen Cent gestiegen ist. Weitere Baustellen bleiben ungelöst.mehr