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Verkehr

21. Februar 2010

Senat muss A100 mit seriösen Prognosedaten planen

Autobahn bei Nacht | Mario Spann@flickr

Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, sagt zu einem zurückgezogenen Gutachten zur Autobahn A100:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sieht den Rückzug eines A100-Gutachtens kritisch. Das Büro, das im Auftrag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg die Auswirkungen der geplanten Verlängerung der A100 untersucht hat, hat sein Gutachten zurückgezogen, weil die Verkehrsprognosedaten für die Untersuchung nicht belastbar seien. Wenn das so ist, muss zwingend das Planfeststellungsverfahren wiederholt werden. Denn für das Gutachten wurden die selben Daten verwendet wie für die Planfeststellung.

Das Gutachten war vernichtend für den Senat, der wiederum einer der größten Auftraggeber für Gutachten in Berlin ist. Demnach würden die Autos nach Fertigstellung des 16. Bauabschnitts bis zu einer halben Stunde im Stau stehen. Nach dem Rückzug des Gutachtens bekam der Bezirk sein Geld zurück. Ein beispielloser Vorgang, denn üblicherweise wird bei Fehlern nachgebessert. Das Gutachterbüro Regioconsult Marburg indes hat dem vorliegenden Gutachten Plausibilität und methodische Korrektheit bestätigt.

Zusätzliche Information

MdA Portrait Hämmerling neu grün quer