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Umwelt

3. Februar 2010

Warnung durch die rote Spree - Rot-Rot muss sich gegen Braunkohletagebau aussprechen

Libertinus@flickr

Felicitas Kubala, umweltpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, sagt zu Medienberichten über die rote Spree:

Die umwelt- und naturzerstörenden Folgen des Braunkohletagebaus zeigen sich jetzt an der Spree im brandenburgischen Spremberg. Die Spree, die Sachsen, Brandenburg und Berlin miteinander verbindet, ist insbesondere durch den Tagebau in Brandenburg und die Einleitung von Abwasser in Berlin schon erheblich in ihrer Qualität beeinträchtigt. Die jetzt aufgetretene Verfärbung aufgrund von Rostablagerungen als Folge des stillgelegten Tagebaus ist ein Warnzeichen. Die Berlinerinnen und Berliner brauchen die Spree für ihr Trinkwasser. Die Wasserqualität der Spree darf sich nicht weiter verschlechtern. Das verbietet auch die EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Die rot-roten Regierungen von Berlin und Brandenburg sind jetzt aufgefordert, gemeinsam Maßnahmen für eine bessere Wasserqualität der Spree zu ergreifen um Verunreinigung von Grundwasser und Trinkwasser zu verhindern. Dazu muss dem Braunkohletagebau eine klare Absage erteilt werden. Darüber hinaus müssen die beiden Länder endlich gemeinsam verbindliche und ambitionierte Vereinbarungen über die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie treffen.

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