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geboren 1971, Richter
dirk.behrendt(at)gruene-fraktion-berlin.de
Meine Kindheit und Jugend habe ich im Bezirk Reinickendorf verbracht und habe mein Abitur 1990 an einer Gesamtschule im Märkischen Viertel bestanden. Zwei Jahre später zog ich eine Wohngemeinschaft nach Kreuzberg und begann dann mein Jura- Studium an der Freien Universität. Promoviert habe ich zum Haushaltsrecht und meinen Referendardienst habe ich unter anderem beim Amtsgericht Tempelhof- Kreuzberg absolviert. Seit 2000 bin ich Richter in Berlin. Zunächst beim Landgericht und dann bei den Amtsgerichten Mitte und Köpenick. Seit Sommer letzten Jahres bin ich beim Verwaltungsgericht tätig. Während des rot- grünen Sommersenates war ich 2001 Mitarbeiter vom Justizsenator Wolfgang Wieland und von 2003 bis 2005 Landessprecher der linksliberalen neuen Richtervereinigung Berlin/Brandenburg.
Meine politisch aktive Zeit begann 1995 als Bezirksverordneter für die Grünen in Kreuzberg. Diese Tätigkeit habe ich vier Jahre ausgeübt und war ebenfalls Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verkehr sowie Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Heute lebe ich mit meinem Freund in Kreuzberg. Über zehn Jahre bin ich hier kommunalpolitisch aktiv.
Als Richter habe ich täglich mit Menschen zu tun, die ihr Recht suchen. Der Schutz der Grundrechte vor staatlicher Allmacht ist ein Kernstück der Politik von Bündnis 90/Die Grünen. Ob bei Hartz IV, der Terrorbekämpfung oder im Internet – das Thema Datenschutz ist heute aktueller denn je, gerade gegenüber privaten Unternehmen.
Umgekehrt muss der Staat seinen BürgerInnen den Zugang zu relevanten Informationen erleichtern, etwa wenn es um den Schutz der Umwelt geht.
Der Senat muss die durch das rot-grüne Zuwanderungsgesetz geschaffenen Spielräume endlich zugunsten der Betroffenen nutzen. Es darf nicht sein, dass ein Innensenator entgegen den Empfehlungen der Härtefallkommission abschieben lässt. In Berlin drohen ganze Bevölkerungsgruppen ins soziale Abseits zu geraten. Der Ausgrenzung von Menschen ohne Arbeitsplatz, ebenso wie von Älteren und MigrantInnen, muss Einhalt geboten werden. Dazu bedarf es einer auskömmlichen Grundsicherung und eines Bildungsangebots, das Ungleichheit nicht wie bisher verstärkt, sondern allen Kindern und Jugendlichen eine Chance bietet.
Die Privatisierung von Wohnungsbaugesellschaften schafft Unsicherheit. Hier gilt es, MieterInnenrechte zu verteidigen und Mieterhöhungen nach Sanierung zu begrenzen.
Ich möchte mich für eine Stadt stark machen, in der Junge und Alte, mit oder ohne Kindern, unabhängig von Einkommen und Herkunft gern und gut leben können. Im Bezirk wie im Land Berlin gibt es erhebliche soziale Probleme und Konflikte. Diesen Herausforderungen möchte ich mich als Abgeordneter und Vertreter dieses Wahlkreises gerne stellen.
Mein Büro:
Telefon 030/2325 2421
Fax 030/2325 2409
Meine Sprechstunde:
Jeden letzten Freitag im Monat um 17 h in der Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen in der Dresdener Str. 10, Berlin-Kreuzberg