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Wirtschaft

9. September 2011

Klaus Wowereit will Berlin in die Provinzialität zurückbefördern

Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher, sagt zu den Äußerungen des Regierenden Bürgermeisters beim gestrigen TV-Duell:

Klaus Wowereit will sich augenscheinlich Arbeit vom Hals halten und sich nicht um ausländische Investitionen kümmern. Er scheint auch nicht begriffen zu haben, dass ausländische InvestorInnen nicht nur Geld nach Berlin bringen, sondern auch die Wirtschaftskraft der Stadt stärken und damit den Berliner Unternehmen nützen.

Wenn Wowereit nicht bald seine Arroganz gegenüber allem was von außen kommt ablegt, wird er das Image Berlins in der Bundesrepublik und im Ausland weiter schädigen. Im gestrigen TV-Duell hat er die Katze aus dem Sack gelassen. Und 2004 hat er dann wohl die Unwahrheit gesagt, als er im Roten Rathaus den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao bat: "Wir laden Investoren aus aller Welt ein: Nutzen Sie Berlin als Ausgangsort, als Sprungbrett, um die dynamisch wachsenden Märkte in Mittel- und Osteuropa zu erreichen."

Zusätzliche Information

Volker Ratzmann