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Michael Schäfer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Energiepolitik und Klimaschutz, sagt zum Baubeginn des Biomasse-Kraftwerks im Märkischen Viertel:
Wir freuen uns über den heutigen Baubeginn für das Biomasse-Heizkraftwerk im Märkischen Viertel. Bald werden dort 30 000 Wohnungen mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt.
Der Bau des Biomasse-Kraftwerks ist ein Erfolg grüner Politik. Denn zunächst wollte Vattenfall dort ein klimaschädliches Braunkohlestaub-Kraftwerk bauen. Wir Grüne haben im Abgeordnetenhaus SPD, CDU und Linkspartei für einen parteiübergreifenden Antrag gegen diese Planungen gewonnen und Vattenfall damit zum Einlenken bewegt. Am 21. November 2007 hat der Konzern die Braunkohlepläne begraben.
Das Märkische Viertel kann mit dem Biomassekraftwerk und der schrittweise voran gehenden energetischen Sanierung der Gebäude durch die Gesobau zu einem Aushängeschild für Berlin werden. Wir möchten in der nächsten Legislaturperiode innovative Berliner Unternehmen und die Bewohnerinnen und Bewohner des Märkischen Viertels dafür gewinnen, dort auch weitere Berliner Innovationen zu nutzen – von Berliner Dünnschicht-Solarenergie bis hin zu windgekühlten Mobilfunkstationen.
Das Märkische Viertel könnte so auch zu einem interessanten Ziel für Wirtschaftsdelegationen werden, die sich für deutsche Klimaschutztechnologien interessieren. CO2-freie Neubauviertel gibt es erfreulicherweise schon in einigen europäischen Städten, aber die energetische Modernisierung von bestehenden Wohnvierteln ist noch eine Seltenheit.