Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:

geboren 1949 in Erfurt
Lehrerin
heidi.kosche@gruene-fraktion-berlin.de
Nach meiner Schulzeit in Bremen habe ich eine Ausbildung zur Chemieingenieurin in Aachen abgeschlossen und danach ein Studium mit dem Staatsexamen für Biologie und Politik an der FU Berlin beendet. Zu Beginn meiner Berufszeit arbeitete ich an diversen Berliner Gymnasien als Lehrerin, eines davon war spezialisiert auf die Integration von Kindern mit Behinderung. Einige Jahre habe ich im Ökowerk am Teufelssee gearbeitet, meine Aufgabe dort war die Umweltbildung.
Heute arbeite ich als Referentin für Naturwissenschaften im LISUM Brandenburg , das zum Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gehört.
In der grünen Partei bin ich seit 1993, hier habe ich erst im Bildungsbereich mitgearbeitet und bin dann in den Kreisverband Kreuzberg gewechselt, der zum Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg fusionierte. Für diesen war ich mehrfach im Geschäftsführenden Ausschuss, ich war Schatzmeisterin und habe Mandate für die BDK, die LDK und den LA wahrgenommen. Zudem bin ich seit 2003 die Basisvertreterin des Berliner Landesverbandes im Bundesfinanzrat , dem Gremium, das mit über die Finanzen in der grünen Bundespartei entscheidet.
Den Schwerpunkt meiner Parlamentsarbeit möchte ich auf ökologische Themen, verbunden mit der Haushaltspolitik, setzen. Berlin bedarf einer Finanzpolitik, die dem grünen Anspruch der Nachhaltigkeit genügt. Die in den 90er Jahre durch die Große Koalition in Berlin begonnenen (und durch rot-rote Politik fortgesetzten) Verkäufe und Verpachtungen von Berliner Eigentum sind weder nachhaltig noch sozial verantwortlich und oft finanziell nicht lohnend für das Land Berlin.
Ich setze mich dafür ein, dass die bezirklichte Entscheidungsgewalt gestärkt wird und dass die Bezirke genügend finanzielle Mittel für die Aufgaben erhalten, die sie zu gestalten haben.
Ganz Deutschland redet über Bildung. Spätestens seit den Ergebnissen von PISA ist klar, dass die Lösung der deutschen Bildungsmisere in der Förderung aller Kinder und bei qualitativ hochwertigen Ganztagsschulen liegt. Jedes Kind, mit seinen spezifischen Begabungen, muss in diesen Schulen die Unterstützung bekommen, die es individuell benötigt, um erfolgreich lernen zu können. Solche Ganztagsschulen bekommen wir nicht zum Nulltarif oder indem wir Schulen umbenennen. Jeder Schulstandort ist anders und braucht ein spezifisches Konzept, das zusammen mit den Eltern und Lehrkräften und mit Unterstützung von ExpertInnen entwickelt werden muss. Kitas und Schulen müssen als liebevolle Lernorte gestaltet werden, denen man ihre Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder auch ansieht.
Durch meine langjährige Arbeit an Schulen, in Bildungsministerien und Landesinstituten gehört die Debatte um Lernkonzepte und Bildungsstandards zu meinem beruflichen Alltag. Dieses Wissen möchte ich im Abgeordnetenhaus für Berlin und Kreuzberg einbringen.
Mein Büro
Telefon: 2325 2440
Telefax: 2325 2409